Versand

Parallel zu jeder der vier Druckmaschinen gibt es entsprechend vier Versandlinien der Firma Schur sowie eine fünfte Reservelinie. In der Weiterverarbeitung komplettiert eine Einsteckmaschine die gedruckten Exemplare aus der Rotation. Vielfach liegen Prospekte bei, die fertig angeliefert oder im Druckzentrum gedruckt werden.

Jährlich werden mit der Anlage über 400 Millionen Beilagen eingesteckt.

Die zuvor  gedruckten und gefalzten Zeitungen werden am oberen und unteren Ende mit Klammern gefasst, damit sie in der Mitte leicht geöffnet werden können. Die Maschine ist so konzipiert, dass sie bis zu sechzehn Einschübe pro Ausgabe hinzufügen kann.

Beigelegt werden nicht nur Werbeprospekte, sondern auch Vorprodukte, die vor der eigentlichen Nachtproduktion gedruckt werden. Dazu wandern die sogenannten Vordrucke auf große Wickelrollen, von denen sie im Zuge der Zeitungsproduktion abgerollt und vollautomatisch eingesteckt werden.

Wenn die Zeitung komplett ist, werden in den sogenannten Kreuzlegern Stapel gebildet. Letzte Arbeitsschritte sind das Verpacken der Zeitungsstapel in Folien, Bündelung durch Kunststoffbänder und Aufbringen eines Tourendeckblattes. Abschließend werden die Pakete über 12 Teleskopbänder in die Ladestraße transportiert, wo sie in die Lieferfahrzeuge verladen werden.

Einsteckmaschine

Vier Einsteckmaschinen sind mit je zwölf Beilagenanlegern ausgestattet. Es gibt zusätzlich vier mobile Anleger und eine fünfte Einsteckmaschine mit sechs Beilagenanlegern.

Die Verpackung der Zeitungsstapel erfolgt in vierzehn Verpackungslinien mit Deckblatt, Folie und Umreifung.

Sammelhefter

Auf einer Sammelhefteranlage Fabrikat Heidelberg können zeitungsähnliche Produkte mit einem höherwertigen Umschlag versehen, geheftet und geschnitten werden.

Ketten/Wickler

Jede der fünf Anlagen verfügt über eine Einsteckmaschine und eine kombinierte Auf- und Abwickelstation. Diese dient zum Puffern von Zeitungen, zum Wickeln von Beilagen und Vorprodukten und zum Beschicken der Einsteckmaschine.